Menu

Frankreich


Mit keinem anderen Weinbauland der Erde verknüpft man die Begriffe “Qualität – Terroir – Herkunft“. Weinbau ist urkundlich in Frankreich seit der frühen Zeit der ersten griechischen Besiedlungen rund um Marseille und das südliche Tal der Rhône erwähnt. Den markanten Unterschied zu den wichtigen anderen Weinbauländern wie Italien und Spanien machen die frühen Bestrebungen die Weine zu klassifizieren und streng nach Herkünften zu unterscheiden. Das Prinzip der kontrollierten Ursprungsbezeichnung “Appellation d´Origine Controlée“ wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entworfen und dann durch das, seinerzeit in Paris, gegründete Institut National des Appellations d´Origine (INAO) bereits 1935 fixiert und umgesetzt. Heute überwacht diese staatliche Instanz über 400 Herkünfte in ganz Frankreich. Die einzelnen Verordnungen überwachen in strengster Weise Produktion, Erträge, Rebkultur, Rebsorten und in einigen Regionen sogar Mostausbeute oder Produktionstechniken. Frankreich stellt mit fast 900.000 Hektar die zweitgrößte Rebfläche in Europa. Fast alle Regionen befinden sich rund um das zentrale Hochplateau aus Granit (bis circa 1100 m NN), des sogenannten Massiv Central und bilden damit einen geografischen Kreis mit einer sehr großen Vielfältigkeit an Lagen, Böden, Rebsorten und Weinen.