Umfangreiche und wissenschaftlich abgesicherte Messungen haben ergeben, dass der Sauerstoffpartialdruck (pO2) mit zunehmenden Alter sinkt. Beim jungen gesunden Nichtraucher beträgt der pO2 ca. 95 mmHg. Bis zum 40. Lebensjahr fällt er auf Werte von ca. 80 mmHg und erreicht bei 70-jährigen Durchschnittswerte um 70 mmHg. Dies ist zum großen Teil auf eine nachlassende Lungenleistung zurückzuführen (zurückgehendes Atemzugvolumen). Damit gelangt weniger Blut mit geringer Sauerstoffbeladung in die Gewebe und Organe.
Zusätzliche Faktoren für das Sauerstoff-Defizit sind: Umweltverschmutzung, Fehler in der Ernährung - Vitalstoffmangel, Bewegungsmangel, Alkoholmissbrauch, starkes Rauchen, Hektik, Stress, uvm.).
Da die Wirkung des Sauerstoffs im Organismus von keinem anderen Stoff übernommen wird, kann das Fehlen von Sauerstoff nur durch Sauerstoff selbst ausgeglichen werden. Die Sauerstoffaufnahme des Organismus kann nur über die Erhöhung des Sauerstoffanteils und damit des pO2 in der Lunge gesteigert werden. Dies kann nicht durch "einfaches Spazieren gehen im Wald oder an der frischen Luft" geschehen.
Experten schätzen, daß 60% aller körperlichen Beschwerden die Folge von akuter und anhaltender Sauerstoff-Unterversorgung sein können. Dazu zählen vor allem geschwächte Abwehrkräfte, Konzentrations-, Kondition- und Leistungsschwäche, dauerhafte oder häufig wiederkehrende Müdigkeitszustände bis hin zum Erschöpfungssyndrom oder erschlaffter Haut.
Oftmals wird bei solchen Prozessen, auch von Therapeuten und Ärzten, der Zusammenhang mit einer Sauerstoff-Mangelversorgung nicht erkannt.
Prof. von Ardenne hat auch herausgefunden, daß ein Mensch, der kontinuierlich über einen längeren Zeitraum Tag für Tag konzentrierten Sauerstoff inhaliert, auf diese Weise seine Gehirnaktivität verbessern kann, ebenso sein Seh-, Riech- und Hörvermögen und bald über einen Sauerstoff-Status im Blut und Kreislaufsystem verfügen kann, "der das biologische Alter um bis zu zehn Jahre senken kann!"